• Herr_Holle
    Die Regionalberatung des Mietshäuser Syndikats in Berlin-Brandenburg (MHS BB) hat auf der Basis langjähriger Erfahrungen in der Beratung von Mieter:innengemeinschaften in Bedrängnissituationen aufgrund von Kaufbestrebungen kapitalstarker Investoren sieben Forderungen für eine Stärkung des kommunalen Vorkaufsrecht ausgearbeitet. Wir finden diese Forderungen unterstützens- und verbreitenswert:
  • Herr_Holle
    Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) veröffentlichte zwei lesenwerte Broschüren, die wir hier empfehlen wollen: „Gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik“ (2019) und das „Glossar zur gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung“ (2020). In diesen Broschüren wird im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ausführlich auf das Mietshäuser Syndikat als „gemeinwohlorientierter Akteur“, die strukturellen Eigenschaften dieser Mieter:innen-Selbstverwaltung und den Ausschluss des Wiederverkaufs der Immobilien eingegangen. Pflichtlektüre für alle, die es bisher noch nicht wussten. Deshalb haben wir
  • yves
    Die Kumi*13 beteiligte sich im September bei dem Nachbarschaftsprojekt „Schöne Fläche Nord“ der Initiative „Kiez erFahren“: Die Initiative hatte 5 Parkplätze gemietet und die AnwohnerInnen zeigen dort Vorschläge, welche anderweitigen Nutzungen auf diesen 12 m2 großen Autostellfläche denkbar wären. Der Parkplatz in der Zietenstraße/Ecke Bülowstraße wurde von der Kumi*13 umgenutzt. Wir haben unsere neue Nachbarschaft zum „Klatschen“ eingeladen. Aus unserer Einladung: „Wehende Wäsche in einer Momentaufnahme. Ein Bild, das die Zeit einfriert, als der Wäschetag ein
  • yves
    Zum diesjährigen „Tag des Denkmals“ öffneten wir am 12. und 13. September den Innenhof, die Remise und Garage. Wir präsentierten die Ausstellung „Vom bürgerlichen Wohnhaus zum selbstverwalteten Hausprojekt“. Trotz corona-bedingtem Hygienekonzept haben circa 120 Menschen die Möglichkeit uns und unsere Immobilie zu besuchen wahrgenommen. Wir zeigten eine CHRONOLOGIE aller Eigentümer*innen und Bewohner*innen, mit Namen und Berufen, seit 1877 bis heute, welche die Altmieterin Susanne Kahl aus Telefon- und Adressbüchern zusammengetragen hat. Mit FENSTERBILDERZWISCHENWELTEN präsentierten wir
  • Herr_Holle
    Die Kumi*13 war Teil des Berliner stadtpolitischen Initiativen-Bündnis „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“, dass am 20. Juni zur Demonstration „Shut down Mietenwahnsinn – sicheres Zuhause für alle!“ aufgerufen hatte. Die Demo-Route führte von Potsdamer Platz in den Schöneberger Norden. Unser Kiez also! Unsere nähere Umgebung steht gegenwärtig unter enormen Veränderungsdruck. Sozio-kulturelle Einrichtungen – wie die selbstverwalteten Jugendzentren „Drugstore“ (gegründet 1972) und die „Potse“ – stehen vor dem Aus. Kapitalstarke Investorengruppen hingegen bauen augenscheinlich an jeder
  • yves
    In unregelmäßigen Abständen möchten wir Euch über den Stand der Planungen und Ideen zum selbstverwalteten Haus in der Kurmärkischen Straße 13 informieren. Was bisher geschah:Das Mehrparteienhaus Kurmärkische Straße 13 wurde im Oktober 2019 von uns gekauft, entprivatisiert und in Gemeineigentum verwandelt, der Wiederverkauf der Immobilie ist damit auf alle Zeiten ausgeschlossen. Möglich wurde dies durch eine sich blitzschnell organisierende Gruppe von Freund*innen und Kolleg*innen, die ihr anfängliches Dilettantentum in Bezug auf Immobilienankäufe (Abwendungsvereinbarung? Ertragserwartungsspekulation? Milieuschutzsatzungen?
  • Franz
    7. Dezember 2019 Unser Haus ist eine Baustelle, aber trotzdem hieß es Türen auf für alle Neugierigen und ihre Fragen. Am 7. Dezember hatten wir eingeladen und es kamen Nachbar*innen, Freund*innen, Verwandte und Bekannte und auch viele Menschen, die ähnliche Projekte planen oder schon umgesetzt haben. Es wurde noch bis kurz vor knapp wild improvisiert, aber um halb 3 ging’s dann los im Treppenhaus: Eine Blitzerzählung der noch sehr kurzen Lebensgeschichte der KUMI*13 aus 17
  • Herr_Holle
    Wir danken Pastor Leumund für seine real-dadaistischen Weissagungen und den historischen Moment der „Weihe“ unseres Hausprojekts am „Tag der offenen Tür und offenen Fragen“ im Dezember 2019. Allen Ungläubigen sprühte er aus weißen Toilettenbürsten das Weihwasser um die Ohren … „Tatsache ist doch, dass alle Kippen kaufen anstatt das Kaufen zu kippen!“ Wir werden bei Gelegenheit und mit tiefen Lungenzügen im Rauchereck nochmals darüber diskutieren. Weitere Weisheiten aus der Predigt von Pastete Leumund konnten festgehalten
  • Herr_Holle
    Die Kumi*13 ist das 20. Hausprojekt des Mietshäuser Syndikats in Berlin. Für uns ein wundersamer Glücksfall. Doch nicht alle Gruppen, die eine Immobilie als Gemeingut in Selbstverwaltung entwickeln wollen, haben dieses „Glück“. Es gibt mittlerweile ein Netzwerk von Initiativen, die seit vielen Jahren sich engagiert, aber vergeblich bemühen in Vergabeverfahren eine Immobilie erwerben und entwickeln zu können. Aus ihren Erfahrungen haben sie einen stadtpolitisch relevanten Forderungskatalog aufgestellt. „Gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung“ sollte nicht nur in ministerialen Hochglanz-Broschüren

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