Jenseits des Wartens

Jenseits des Wartens

Ein Jahr ist vergangen, seit die Sanierungsarbeiten im Gebäude eingestellt wurden. Wir haben es damit verbracht, neue Pläne zu entwerfen in Abstimmung mit dem Denkmalamt und dem Milieuschutz. Seit letzter Woche wissen wir, dass wir wieder weiter umbauen können. Während wir in Sachen Bauamt grünes Licht haben, werden wir mit dem Denkmalamt bei jedem weiteren Schritt der Renovierung im Gespräch bleiben.
Auf jeden Fall rückt der Tag näher, an dem wir tatsächlich einziehen. Während wir die Tapeten abreißen, die Wände verputzen und/oder verspachteln, während wir das Altöl aus der Garage (dem früheren Leben unserer Halle) wegräumen, Zementputz im Keller abschlagen, um es ihn auszutrocknen, können wir anfangen, die Fahrten unserer Kinder zu ihren neuen Schulen zu planen, Kitaplätze zu suchen,…
…und die nächste Baustelle aufmachen: Was machen wir mit der Halle? Eine Schule der Selbstorganisation? Ein praktisches und kollektives Forschungsprojekt zum nachbarschaftlichen Zusammenleben in Zeiten des Anthropozäns? Ein lokales Hobbyzentrum mit handwerklichen Werkstätten? Was genau es sein wird, sind wir dabei, auszuarbeiten.Was ich schon weiß, ist, dass die Aussicht auf die Verwirklichung unseres Traums vom Kiezpalast – trotz des zusätzlichen finanziellen und architektonischen Aufwands, mir die nötige Energie und Lust gibt, weiterzumachen.

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