Wir haben das Haus in der Kurmärkische Straße 13 in Berlin-Schöneberg im Oktober 2019 gekauft und es damit vom Markt genommen, um es als selbstverwaltetes Mietshaus und Gemeingut zu erhalten. Es ist das jüngste von 20 selbstorganisierten Hausprojekten in Berlin, die im solidarischen Verbund mit dem Mietshäuser Syndikat aktiv sind. Im Volksmund wird es das “Wunder der Kumi*13“ genannt, weil die Realisierung eines von den Mieter*innen gemeinschaftlich geführten Hausprojekts in der Innenstadtlage Berlins in den letzten Jahren unmöglich schien.

AKTUELL: Wir suchen Unterstützer*innen und bieten die Möglichkeit einer sozialen Geldanlage in Form von Direktkrediten. Direktkredite sind eine interessante Möglichkeit für ein Gelddarlehen, weil kiezorientiert, Gemeinwohl schaffend, Haus und Boden dem Markt entziehend. Unter der Seite „Finanzierung“ könnt Ihr erfahren, welches Angebot wir Euch machen können.

Die Kumi*13 ist ein denkmalgeschütztes Gründerzeithaus von 1875. Über fünf Etagen hat es eine Nutzfläche von gut 1870 m² zum Wohnen und für Gewerbe. Auf dem Grundstück stehen außerdem eine kleine Remise und eine Werkstatt mit Tiefgarage (eine der ersten Berliner Autowerkstätten und Tankstellen, Baujahr ca. 1929!). Alle Gebäude waren unterschiedlich stark sanierungsbedürftig als wir das Haus kauften. Bis Ende 2023 wird das Wohnhaus Komplet renoviert sein und seit Oktober 2023 ist es vollständig bewohnt. Planung und Umbau (LP 3-8): Winterer & Mohr Architektinnen GmbH Projektleitung: Karin Winterer . Von 2019 bis 2020: Bernhard Hummel Architekt (LP 1-6), Planungskooperative coopdisco (LP2-3). Die Renovierung der Nebengebäude zur gemeinschaftlichen Nutzung wird der nächste Schritt auf unserem Abenteuer sein.

Motto für die Umbauphase 2020: „When too perfect lieber Gott böse.“ Nam June Paik

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